Was wir wollen
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

I. Was sind die wichtigsten Ziele für die kommenden fünf Jahre?

1. Beibehaltung der bisherigen soliden Finanzplanung in Waldstetten.
2. Behutsame städtebauliche Konzeption und Umsetzung für den innerörtlichen Bereich incl. Rathausneubau.
3. Schnelles Internet, um für Betriebe, Homeoffice und private Haushalte (Mehrwert für Immobilien) attraktiv zu bleiben.
4. Bezahlbare Wohnungen für junge Familien. Mehr barrierefreie Wohnungen und öffentliche Einrichtungen in Waldstetten und Wißgoldingen.
5. Wir wollen unsere Kulturlandschaft erhalten im Gegensatz zu unüberlegtem Bauen und grün-sozialistischen Bevormundungen.
6. Wir wollen das Wir-Gefühl stärken und demokratische Strukturen ausbauen: z.B. Ortsseniorenrat und Jugendgemeinderat.
7. Erweiterung des Freibads: Kinderplanschbecken, Liegewiese und Beachvolleyballfeld.

II. Sparen oder gestalten - wie lautet die Devise?

Das bisherige Ziel unserer Fraktion, keine Netto-Neuverschuldung vorzunehmen, werden wir beibehalten. Sparsames Haushalten ist zwar sehr wichtig, aber z.B. energetische Baumaßnahmen, strukturelle Verbesserungen und Prophylaxe in Bildung und Sozialstrukturen sind Investitionen in die Zukunft. Man kann sich auch zu Tode sparen, wenn man nicht in die Zukunft investiert. Wir dürfen jedoch unseren nachkommenden Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Daher wollen wir bedachtsam unsere Kommune für die Zukunft stark machen und soviel wie notwendig investieren, um unsre Gemeinde auch weiterhin als Leuchtturm im Ostalbkreis zu präsentieren.

III. Die Schullandschaft ist im Umbruch: Das Land macht viel Neues, Schülerzahlen sinken. Was tun?

Im Augenblick ist es noch recht chaotisch, was von oben (Kultusbehörde) kommt! Immerhin ist die allumfassende anvisierte Einheitsschule vom Tisch. Unsere Kommune benötigt zunächst einen gut ausgearbeiteten Schulentwicklungsplan als Fortsetzung der regionalen Schulentwicklungsplänen. Waldstetten hat eine Gemeinschaftsschule beantragt, um den Schulstandort zu garantieren. Wir stehen dazu. Es ist jedoch nötig, eine dezidierte individuelle Förderung mit gebotener Differenzierung anzugehen und eine engere Vernetzung mit der bestehenden vortrefflichen Realschule umzusetzen. Ein weiteres Ziel ist es, für beide eine adäquate gymnasiale Oberstufe anzudenken, damit die Schulen wirklich für die Zukunft gut aufgestellt sind. Der Ganztagesbereich insgesamt muss in der Kommune besser ausgebaut werden. Schulsozialarbeit sollte zudem gegeben sein. Ferner ist insgesamt eine bessere Vernetzung aller Bildungseinrichtungen notwendig, um die jeweiligen Übergänge besser zu gestalten. Zudem sollte eine gut aufgestellte gemeinsame Elternarbeit mit Elternkursen und Vorträgen selbstredend sein.