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07.03.2019, 11:02 Uhr | hjm
„Kulturlandschaft und Ökologie gehören zusammen!“
CDU Waldstetten stellt sich der ökologischen Herausforderung
Seit Jahren engagiert sich der CDU Gemeindeverband Waldstetten-Wißgoldingen im aktiven Umweltschutz und der Pflege der wundervollen Kulturlandschaft der Waldstetter Gemarkung. Von der Patenschaft des Stoffelbachs mit Ausmisten während der Kreisputzete bis hin zur Pflege von selbst gepflanzten Hecken und dem Einpflanzen von Obstbäumen zeigt sich der Gemeindeverband dem christlichen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung im aktiven Handeln konkret verpflichtet. „Forderungen zum Umweltschutz an andere stellen und landwirtschaftstätige Berufsgruppen ökologisch zu verteufeln, ist ein leichtes Unterfangen und politisch und moralisch bedenklich. Aktiver Umweltschutz beginnt zuerst ganz konkret bei jedem Einzelnen. Wir wollen als Partei zeigen, dass uns dieses Ansinnen sehr wichtig ist!“
Traditionen wollen gepflegt werden. So pflanzten der CDU-Gemeindeverband Obstbäume auf dem Schlatthof (von links: Gemeinderat und Landwirt Michael Weber, Hans-Josef Miller und Simone Dinser-Heim)
Dem gemäß wird der neue Waldstetter Verein „Blühendes Waldstetten“ zum Schutz von Bienen und Insekten demnächst gegründet. Auch das Postulat der „Plastiktütenfreien Kommune“ in der Haushaltsrede wird gemeinsam mit der Verwaltung angegangen.
Auf dem Schlatthof, einem der letzten aktiven Höfe der Gemeinde, wurden zudem wieder in bewährter Tradition Obstbäume gepflanzt, so ein Setzling mit Kaiser-Wilhelm-Apfelsorte, der zu den sogenannten alten Apfelsorten gehört, die ökologisch und gesundheitlich angesichts der zunehmenden Allergien zu bevorzugen sind. „Die Obstbäume auf der Viehweide sind aus mehreren Gründen wichtig“ erläuterte Landwirt Michael Weber. „Damit begegnen wir in der Hanglage einer möglichen Erosion. Die Kühe freuen sich auch über den Schatten der Bäume und unsere Schlatthof-Bienen haben auch zu tun.“ Bei der Pflanzaktion informierte Gemeinderat Michael Weber über derzeit geführte Kampagnen gegen die Landwirte. Wider besseres Wissen würden Ängste geschürt und falsche Behauptungen in die Öffentlichkeit hinaus posauniert, ohne sich mit den tatsächlich Betroffenen auseinanderzusetzen. Daher wird der Gemeindeverband im Mai hierzu eine öffentliche Veranstaltung anbieten.